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Was tun, wenn eine Zutat nicht im Hause ist?

Essen und Trinken hält Leib und Seele zsamm
2. Mai 2018

Was tun, wenn eine Zutat nicht im Hause ist?


Rezepte sind ja eine tolle Sache, vor allem, um mal was Neues auszuprobieren und Abwechslung zu Gewohntem auf dem Teller zu haben.

Wenn man gerne spontan drauflos kocht, dann kann es schon mal vorkommen, dass eine Zutat, die im Rezept angegeben ist, nicht zu Hause vorrätig ist.

In meinen Koch-Kursen zeige ich immer, wie man mit ein bisschen Mut eigentlich fast alles austauschen kann. Sogar wenn das Salz ausgegangen ist, könnte man sich mit Suppen-Würzpulver oder Sojasauce helfen.

Bei Gemüse funktionieren die meisten Rezepte auch mit anderen Sorten als angegeben. Hier muss man meist nur darauf achten, dass die Garzeiten in etwa ähnlich sind wie bei der Gemüsezutat im Rezept.

Ansonsten können auch persönliche Vorlieben oder Abneigungen gegen manche gemüsigen Lebensmittel zu ganz außergewöhnlichen neuen Kreationen führen – sagt ja keiner, dass Krautfleckerl ohne Kraut in der Gemüselade des Kühlschranks nicht auch mit Karotten oder Chinakohl ganz köstlich schmecken!

Statt Sojacuisine kann man zum Beispiel Hafer-Sahne oder Reis-Cuisine verwenden und wenn kein Sojajoghurt im Kühlschrank zu finden ist, kann gut veganer Rahm-Ersatz in der Sauce oder im Dip landen.

Statt Reis passt Hirse oder Couscous oder Bulgur oder Quinoa gleichwertig zu den meisten Rezepten, man muss es nur umbenennen beim Servieren, hihi… Sojamehl kann durch Kichererbsen- oder Maismehl ersetzt werden mit annähernd den gleichen Koch-Eigenschaften.

Und bei Ölen ist es so, dass praktisch alle Öle kalt im Salat verwendet werden können, doch für´s Braten sollte man nur solche nehmen, die auch große Hitze aushalten ohne sich gesundheitsschädlich zu verändern.

Um fehlende Gewürze durch andere zu ersetzen, braucht es schon ein bisschen Koch-Erfahrung, oder…. man traut sich einfach! Was soll schon passieren? Es gibt kein misslungenes Essen, außer es ist angebrannt.

Diese Aufzählung könnte jetzt noch ein Weilchen so weitergehen – was ich damit sagen möchte: Kochen ist keine Wissenschaft, kochen ist ein kreativer Akt.

Fein, wenn man sich bei etwas Neuem an einem Rezept orientieren kann, aber der Mut, auch mal seine eigenen Ideen und Geschmäcker ins Essen zu geben, bringt erst den Spaß in die Küche und die Ahhhh´s und Ohhhhh´s auf den Ess-Tisch.

Gutes Gelingen und guten Appetit!
Eure Veggi Mäggi

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