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Reis kochen, naja ...


Hast du dich schon mal geärgert, dass Vollreis trotz langem Kochen einfach nicht weich werden wollte?

Ist dir schon öfter passiert, dass dir der Reis trotz genauer Packungsanleitung angebrannt oder sonst wie nicht richtig gelungen ist?

Reis ist ein so vielfältig einsetzbares Lebensmittel und es gibt wohl kaum jemanden, der ihn nicht gerne isst … zumal es ihn in unglaublich vielen verschiedenen Arten zu kaufen gibt, in geschälter oder auch ungeschälter Vollkorn-Reis Variante.

Und Reis spielt in der glutenfreien Küche eine große Rolle.

Im asiatischen Raum ist Reis wichtigster Bestandteil der Ernährung und gehört zu fast jedem Gericht dazu. So sind die Chinesen wahrscheinlich die besten Reis-Zubereiter der Welt – und genau von denen können wir auch viel lernen.

Reis gelingt am besten und mühelosesten in einem Reiskocher.

Darin gart das Korn mit der richtigen Menge Wasser und zugedeckt bis er weich ist. Gesalzen, gewürzt und eventuell mit einer Gabel aufgelockert wird er erst, nachdem er fertig ist.

Auch in einem normalen Kochtopf will Reis nicht umgerührt werden (obwohl ich das auf manchen Reispackungen schon als Anleitung fürs Kochen gelesen habe). Beim Umrühren verteilt sich nämlich das Wasser, das sich sonst am Boden sammelt und in Dämpfen hochsteigt, im gesamten Reis, wobei dann eben am Topfboden zu wenig Wasser bleibt und der Reis leichter anlegen oder sogar anbrennen kann.

Also lieber den Reis in Ruhe und unbedingt zugedeckt auf kleinster Hitze köcheln lassen. Erst gegen Ende der Kochzeit mit einem Messer oder Löffelstiel in der Mitte ein Loch machen, um zu kontrollieren, ob alles Wasser bereits aufgesogen wurde oder der Reis noch einige Minuten weiter quellen soll.

Zur Kochzeit:

Grundsätzlich wird der Reis direkt ins kochende Wasser geschüttet, mit einem Deckel zugedeckt und bei kleinster Hitzezufuhr gedünstet.

Weiße, geschälte Reissorten brauchen ab dem Zudecken noch 10-15 Minuten, Vollkorn-Reissorten allerdings bedeutend länger, nämlich zwischen 30 und 40 Minuten, bis sie weich sind. Am liebsten hat jeder Reis, wenn er danach noch ca. 15 Minuten ohne Hitzezufuhr abgedeckt ausquellen kann, dann schmeckt er am besten.

Zum Würzen:

Weißer geschälter Reis darf auch gemeinsam mit Salz und vielen Gewürzen im Kochtopf gegart werden.

Voll-Reis mag Salz allerdings gar nicht (andere Gewürze oder Kräuter aber sehr wohl, da er deren Geschmack dann gut aufnehmen kann, besser, als wenn sie nach dem Kochen erst zugefügt werden.).

Wer roten Reis oder andere Vollkorn-Reissorten schon beim Kochen in Salzwasser gart, muss damit rechnen, dass der Reis selbst nach 50 Minuten Kochzeit noch sehr bissfest ist.

Für diese Sorten ist es zielführend, sie erst nachdem sie weich gekocht sind, mit Steinsalz oder Sole zu würzen.

Reis-Wasser Verhältnis?

Bei besonderen Reissorten hilft oft nur Erfahrung sammeln, die Packungsanleitung befolgen oder die Kochzeiten variieren. Als Faustregel gilt:

1 Tasse weißer Reis kocht in 1,5 Tassen Wasser
1 Tasse Vollreis kocht in 2 Tassen Wasser

Übrigens, was hier für Vollkorn-Reis gilt, passt auch auf Dinkelreis (ist eigentlich kein Reis und enthält Gluten) oder andere Vollkorn-Getreide. Bitte sicherheitshalber erst nach Ende der Garzeit salzen!

Ab jetzt noch mehr Spaß beim Reiskochen
wünscht euch
Veggi Mäggi

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