"Süße Versuchung"

 
 
 
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Whoopers mit süßer Fülle
Für 5-6 „Doppel-Decker-Kuchen“ Dauer: ca. 35 Minuten


Zutaten:

  • 200 g Dinkelfeinmehl
  • 90 g Vollrohrzucker
  • 10 g Weinsteinbackpulver
  • 30 g Schokolinsen zartbitter, vegan
  • 120 ml Hafercuisine
  • 60 ml Sonnenblumen Brat-/Backöl
  • 1 EL Apfelessig

Fülle:

  • 3-4 EL Marmelade nach Belieben

Zubereitung:

1. Zuerst ein Backblech mit einem Bogen Backpapier auslegen.

2. In einer Rührschüssel alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen.

3. In einen Messbecher das Öl hinein geben und mit Hafercuisine auf ca. 200 ml auffüllen. Dann den Apfelessig dazu gießen und umrühren. So wird Öl und Cuisine cremig emulgiert, das heißt, miteinander verbunden.

4. Mit einem Esslöffel und mit Zuhilfenahme der Finger ca. 10-12 etwa gleich große Teigkleckse aufs Backblech setzen, dabei ein bisschen rund formen.

5. Ins kalte Backrohr bei 160 Grad Ober-/Unterhitze auf die mittlere Schiene einschieben und ca. 15-18 Minuten backen, bis die Unterseite leicht gebräunt ist.

6. Auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen, dauert ca. 1 Stunde.

7. Zum Füllen eignet sich Himbeermarmelade oder eine andere Jam, die du gerne hast. Ganz flott bestrichen und zusammen geklebt sind sie auch mit gekaufter bio-veganer Schokocreme. In den Tipps gibt´s noch ein kleines Rezept für eine selbstgemachte Schoko-Creme, wenn du es weniger süß haben möchtest.

Tipps:

Anstatt Schokolinsen kannst du auch 1 EL Kakaopulver ungesüßt in den Teig mischen und bekommst dann dunkle Schoko-Whoopers. Mit ein bisschen Geduld kannst du auch kleinere Doppel-Decker-Kekse machen, die dann auch gleich als Weihnachtskekse dienen können.


Selbstgemachte Schoko-Creme:

  • 50 g dunkle Kuvertüre (am besten von Zotter)
  • 50 ml Hafer- oder Sojacuisine

Beides in einem kleinen Topf in ein Wasserbad stellen (das ist ein größerer Topf, gefüllt mit ca. 2 cm hoch Wasser, das zum Sieden gebracht wird) und unter oftmaligem Umrühren schmelzen und miteinander verrühren. Danach ca. 15 Minuten auskühlen lassen, bis die Creme fester und streichfähig wird.
Wertvolle Tipps aus diesem Kochvideo, für dich zusammengefasst:

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Vegan backen ist einfach

  • Vegan backen ist wirklich einfach, ich behaupte, sogar weit einfacher, als mit Ei-Schnee und Dotter und Butter zu hantieren und zu mixen. Du brauchst lediglich eine Rührschüssel, einen Messbecher und einen Suppenlöffel, keinen elektrischen Mixer.

    Ich kenne viele Menschen, die früher nie etwas gebacken haben, aber seit sie vegan leben und das erste Backrezept ausprobiert hatten, sind sie zu richtigen Back-Fans geworden.

    Sobald du mal einige Backwerke gemacht hast, bekommst du ein gutes Gefühl, wie dickflüssig der Teig sein soll, damit er fluffig aufgeht und dein Kuchen köstlich schmeckt.

    Dann kannst du selbst kreativ werden und verschiedene Zutaten wie Nüsse, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Birnen, Zwetschken, einfach alles, was man so gerne in einem Kuchen drin hätte, dazu mischen.

Der Whoopers-Teig

  • Der Teig für diese Whoopers ist eher sehr dickcremig, aber falls du aus dem Teig Muffins oder einen Kuchen backen möchtest, brauchst du nur etwas mehr Pflanzencuisine (Pflanzensahne) dazu geben (etwa 50 ml), damit der Teig flüssiger wird, und ca. 25 Minuten backen.

Welches Backpulver ist am Besten?

  • Für vegane Teige braucht man ein bisschen mehr Backpulver, verwende da immer ein Reinweinsteinbackpulver aus Bio-Anbau, das schmeckt dann aus dem Backwerk nie hervor. Billige künstliche Backtriebmittel sind oft sehr scharf und verderben den feinen Geschmack, wenn man so viel davon ins Backwerk mischt.

Tipps zur richtigen Back-Zeit

  • Als ich anfing, vegan zu backen, habe ich oft Backwerke ein bisschen zu lange im Backrohr gelassen. Dann werden sie aber eher zu trocken innen und sie schmecken viel besser, wenn man genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, wenn der Teig gerade durchgebacken ist.

    Gerade bei den Whoopers kann man sicher sein, dass sie nach der angegebenen Backzeit im Rezept fertig sind, auch wenn sie noch weich erscheinen. Beim Auskühlen werden sie fester und sollen doch innen noch weich bleiben.

Trick fürs Backpapier

  • Um Backformen, Backbleche und Tortenformen mit Backpapier gut auslegen zu können, mache ich mit einem feuchten Schwamm immer die Innenwände leicht nass, lasse überschüssiges Wasser dann wieder ablaufen und „klebe“ förmlich das Backpapier in die Form hinein. Das hat den Vorteil, dass der Teig beim Hineingießen oder Kekse beim Drauflegen das Backpapier nicht verschieben können.

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