"Feine Hausmannskost"

 
 
 
"Feine Hausmannskost"
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Erdäpfelsalat
Für 2-3 große Portionen glutenfrei Dauer: ca 45 Minuten


Zutaten:

  • 1 kg Erdäpfel (Kartoffeln), gekocht
  • 1 rote Zwiebel
  • 300 ml Wasser
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Steinsalz
  • 1 EL Tahin
  • 30 ml Balsamico hell
  • 50 ml Rapsöl (auch Distel- oder Olivenöl ist möglich)
  • 50 ml Hafercuisine
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

1. Die Erdäpfel samt Schale 25 Minuten weich kochen.

2. In einer Salatschüssel die Marinade für den Erdäpfelsalat richten und dafür mal 300 ml Wasser hinein gießen.

3. Die rote Zwiebel (natürlich passt auch eine weiße Zwiebel) klein würfelig schneiden und in die Marinade geben.

4. Nacheinander alle Zutaten von Senf bis Ahornsirup dazu geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.

5. Die Erdäpfel schälen, sie sollen noch warm verarbeitet werden, da sie dann die Marinade besser aufnehmen.

6. Alle Erdäpfel in Scheiben schneiden und in die Marinade gleiten lassen, immer wieder durchrühren.

7. Jetzt eine Stunde oder länger durchziehen lassen und vor dem Servieren noch einmal abschmecken und eventuell nach salzen.

8. Dekoriert wird er mit einem Hauch Paprikapulver und/oder ein paar grünen Kräutern.

Tipp:

Der Erdäpfel-Salat hält sich im Kühlschrank mindestens 24 Stunden frisch und schmeckt am nächsten Tag meist sogar noch besser. Als Beilage zu Gebratenem, Laibchen und Gebackenem und beim Grillbuffet wird er immer gern gesehen.

Wenn man noch ein veganes Würstchen dazu gibt und auch rohes Gemüse wie Paprika, Zucchini, etc. hinein schneidet, dann avanciert er mit einem Stück Brot sogar zur Hauptspeise.
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Semmelknödel
Für 8-12 Knödel Dauer: ca. 35-40 Minuten (inkl. Wartezeit)


Zutaten:

  • 250 g Semmelwürfel
  • 700 ml Hafer- oder Sojamilch
  • 1 gehäufter TL Kala Namak oder Steinsalz
  • Prise Kurkuma
  • 1 Zwiebel
  • 20 g vegane Margarine oder Olivenöl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 EL Petersilie
  • Petersilie zum Verzieren

Zubereitung:

1. Die Semmelwürfel mit der Pflanzenmilch übergießen und umrühren.

2. Die Gewürze Kala Namak und Kurkuma dazu geben und untermischen. Dann 10 Minuten quellen lassen.

3. Inzwischen die Zwiebel würfelig schneiden und in einer Pfanne in Margarine oder Öl „anschwitzen“, das heißt, einige Minuten braten. Dann zu den Semmelknödeln geben.

4. Die Knödelmasse nochmal durchrühren und abschmecken, sollte eher sehr salzig sein.

5. Zum Schluss kommt das Mehl hinein und wird vorsichtig eingearbeitet. (Nicht zu viel rühren, man soll noch einzelne Semmelwürferl sehen und keinen Brei.)

6. Einen EL Petersilie grob hacken und auch in die Masse rühren.

7. In einem großen Topf ca. 3 Liter Wasser zum Kochen bringen.

8. Zum Knödelformen eine Schüssel mit kaltem Wasser sowie eine weitere Schüssel mit Mehl richten.

9. Jetzt eine Teilmenge Knödelmasse abnehmen, mit feuchten Händen zu einem Knödel formen, fest drücken und verdichten und in der Schüssel mit Mehl wälzen.

10. Den Knödel vorsichtig ins leicht siedende Wasser setzen. Achtung, das Wasser immer beaufsichtigen, es soll nie sprudelnd kochen!

11. Wenn alle Knödel oben schwimmen (ca. 5-10 Minuten) sollen sie noch weitere 5 Minuten leicht weiter köcheln.

12. Dann mit einer Abtropfkelle herausheben und mit Petersilie bestreut servieren.

Tipp:

Wenn Knödel übrig bleiben, einfach einfrieren und für ein weiteres Gericht als Beilage verwenden, oder köstliche Knödel mit „Ei“ damit kochen. Zum Warmhalten können die Knödel auch längere Zeit im heißen Wasser liegen, dann aber nicht mehr weiter kochen lassen.
Wertvolle Tipps aus diesem Kochvideo, für dich zusammengefasst:

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Küchenhelfer "Schneidbrett"

  • Es ist ratsam, in der Küche immer ein eigenes Brett für Zwiebel oder Knoblauch und Lauch zu verwenden. Besonders ein Holzbrett nimmt mit der Zeit starke Gerüche an. (Ich verwende es aber trotzdem weit lieber als Plastikbretter, wo ich fürchten muss, dass immer kleinster Plastik-Abrieb in meinem Essen landet)

    Wenn du nach einer Zwiebel mal einen Apfel für dein Kompott geschnitten hast, dann weißt du, wovon ich spreche. Gut gewaschene Holzbretter können aber, an der Sonne getrocknet, die Gerüche auch wieder verlieren.

Küchenhelfer "Schere"

  • Eine meiner Lieblings-Küchengeräte ist eine Schere. Damit schneide ich von frischen Kräutern bis hin zu Trockenfrüchten alles klein, ganz ohne Messer und Brett.

Steinsalz

  • In allen Veggi Mäggi Rezepten wird gutes Steinsalz verwendet. Das ist entweder ungereinigtes Salinen-Salz oder gutes Kristallsalz – gibt’s inzwischen auch aus Österreich oder Deutschland und muss nicht vom Himalaya her gekarrt werden – ohne Rieselhilfen und noch mit allen Mineralien und Spurenelementen, die im Salz von Natur aus vorkommen. Ganz im Gegenteil zu herkömmlichem Koch-Salz, von dem zu Recht gesagt wird, dass zu viel Salz ungesund ist.

    Gutes Steinsalz gibt es auch in Form von Salzbrocken. Die können in einem Schraubglas in Wasser aufgelöst werden und dienen als Salz-Sole auch zum Würzen von deinen Speisen.

    Meersalz hat eigentlich auch noch naturbelassen alle Inhaltsstoffe, durch die Umweltbelastung der Meere verwende ich es allerdings seit einigen Jahren nicht mehr in meiner Küche.

Zum Erdäpfel (Kartoffel)-Schälen

  • Erdäpfel sollten erst kurz vor dem Weiterverarbeiten oder Verzehr geschält werden. Durch Kontakt mit Sonnenlicht entwickeln sie nämlich Solanin, das giftig ist. Leicht grünliche Stellen deshalb immer wegschneiden oder abschaben, bevor der Erdäpfel weiter verwendet wird. Auch schwarze Punkte oder größere dunkle Stellen gehören weg geschnitten.

    Wenn Erdäpfel im Frühjahr zum Austreiben beginnen, können sie immer noch verwendet werden. Dann nur die Triebe abbrechen und die Ansatzstellen der Triebe großzügig ausschneiden.

    Marinierte oder weiter verarbeitete gekochte Erdäpfel können im Kühlschrank gut 1-2 Tage noch aufbewahrt werden für eine nächste Verwendung.

    Erdäpfel-Salat sollte vor dem Genießen mindestens 1-2 Stunden noch ziehen können. Am nächsten Tag – im Kühlschrank gelagert – schmeckt er am allerbesten.

Kala Namak - was ist das?

  • Hier bei den Semmelknödeln kommt wieder das köstliche Kala Namak zum Einsatz. Es ist indisches Schwarzes Salz, das von Natur aus Schwefel enthält und bei Berührung mit Flüssigkeiten einen ei-ähnlichen Geruch und Geschmack entwickelt. Kala Namak bekommst du im Asia-Laden oder hier: BioVeganVersand

Ein kleiner Abwasch-Tipp für dich

  • Gefäße, in denen Teige aus Mehl und Wasser oder Pflanzenmilch angerührt wurden, sind am leichtesten mit lauwarmem bis kühlem Wasser und den bloßen Händen zu reinigen. Erst wenn alle Mehlreste abgewaschen wurden, sollte ein Küchenschwamm und Spülmittel zum Einsatz kommen. Grund: Der Kleber im Mehl hinterlässt nämlich auch klebrige Stellen in deinem Schwamm und bei Kontakt mit sehr heißem Abwaschwasser werden die Teigreste schnell fest und sind dann schlecht zu entfernen.

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